Vielleicht bin ich zu kritisch, vielleicht zu alt, aber mich spricht es nicht an.
| Straßenmusiker |
| Straßenbild |
| Kleider |
| Schuhe |
| Etwas Wasser |
| Fast Food auf schnellen Rädern mit Blick auf etwas Wasser |
| Do you want eat anything? |
| Stapels market |
| Oxfordstreet für Arme. Ist das jetzt gemein? |
| Regents Park |
Also trinke ich einen Latte beim Italiener, der sich als Grieche herausstellt und gehe weiter in den nahe gelegenen Regent's Park. Herrlich! Natur! Richtige alte, große Bäume und ein toller Ausblick. Bin halt doch zum Landei mutiert, dass ich darauf so anspringe. Fühle mich gleich wohler.
| Gute Aussicht auf die Stadt |
| Hallo London Eye, ich seh Dich! |
| Links trainieren die Sportler |
Im Park weiter unten trainieren Rugbyspieler, es wird Fußball gespielt und ein Spiel, das ich noch nicht kannte. Zwei Mannschaften kämpfen um eine Frisbiescheibe. Man muß sie hinter eine Linie bringen, wer die die Scheibe hat, darf sich nicht mehr bewegen., Es wird viel gerannt, man muß präzise passen und fangen, es scheint großen Spaß zu machen.
| Richtig schöner Park |
| Im Bus bei der Heimfahrt |
| Ich glaube, die Dame stammt auch aus Jamaika |
Ich fahre natürlich wieder mit dem Bus. Das Tempo des Busses entspricht etwa dem eines flotten Spaziergängers.
Damit bin ich wieder bei meinem Thema. Heute habe ich bei "Time out", einem Veranstaltungsmagazin im Internet gelesen, dass Bürgermeister Boris Johnson "gegrillt" werden soll. Zehn Mal im Jahr muß er sich den Fragen von Mitgliedern des "Greater London Councils" stellen. Machtkontrolle und so. Öffentlich vor Publikum mit Aufzeichnung fürs Internet. Finde ich nicht schlecht. Jeder Bürger kann Fragen einreichen. Bei der Rückfahrt im Bus greife ich mir den "Standard Evening", eine Zeitung, die kostenlos verteilt wird.
Breaking News: Sitze in der Stammkneipe und es läuft die ganze Zeit dermaßen geile Musik, herrlich. Und das Guinness schmeckt.
| Hinten wird Billiard gespielt |
| Guiness is good for you and for me! |
Evening Star, richtig, da war ich stehen geblieben. Der hat nun schon die Ergebnisse vom Grillens heute vormittag in der Zeitung. Überschrift:
"Boris Johnson has rejected calls from business groups to reduce segregation on the planned £50 million cycle superhighway."
"London Chamber of Commerce and Industry", die Industrie- und Handelskammer warnt vor den Radschnellwegen. Ein extra Radweg würde den Platz für die anderen Verkehrsteilnehmer verringern. Die Lieferfahrzeuge kämen nicht mehr bis vor die Tür der Geschäfte, die sie beliefern sollen. Und die Geschäfte wären bei einem speraten Radweg von ihren Käufern abgeschnitten. Deswegen solle es nur "semi-seperate" Radwege geben, wahrscheinlich so eine Art "Suggestivstreifen".
Meine Herren, so ein Quatsch.
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| Der Plan der Stadt für einen Radweg am Themseufer, von einem Teil der Geschäftsleute kritisiert. |
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| Die 26-jährige deutsche Radfahrerin, die durch einen LKW getötet wurde, da, wo der Radweg am Ufer verlaufen soll. Die Polizei unterstützt nicht zuletzt auf Grund dieses Ereignisses die Pläne von Boris Johnson. |
Gerade ist wieder ein Radfahrer, eine junge Deutsche, tot gefahren worden. Bei meinen vielen Busfahrten sehe ich von oben jedes Mal Situationen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen, wenn sich die Radfahrer mangels Radwegen zwischen den Autos und Bussen durchquetschen. Das ist einfach lebensgefährlich.
Der Standard schreibt weiter:
"But a spokesman for Mr Johnson said: “The Mayor is of the strong view that segregation will save cyclists’ lives and that semi-segregation would not save any more road space."
Yes Boris, bleib hart!
Morgen gehts heimwärts.
Kurzes Fazit:
Toll war es. Hier würde ich gerne mal 2 Jahre leben, um alles besser zu verstehen. Länger aber nicht. Oder öfter mal herkommen. Die Menschen sind zunächst sehr zurückhaltend, tauen dann aber durchaus auf. Ich habe keine unfreundlichen Reaktionen erlebt. Es gibt keine Hunde in der Stadt. Ich habe sie und ihre Hinterlassenschaften auch nicht vermißt. Autos in der Stadt sind überflüssig, dann bräuchte man auch keine Super Highways. Gefehlt haben mir Kultur, Muskiveranstsaltungen, Oper, Theater. Aber das läßt sich ja ändern. Das nächste Mal.











